Flughafenfeuerwehr

Die Feuerwehr ist vom Flughafen nicht wegzudenken: Sicherheit steht an erster Stelle!

Die Flughafenfeuerwehr ist immer vor Ort
Gerade bei den tonnenschweren Flugzeugen und den riesigen Mengen Kerosin, die es am Flughafen gibt, ist es besonders wichtig, die Feuerwehr direkt vor Ort zu haben. Auf den Flughäfen gibt es Feuerwehrmänner und -frauen, die hauptberuflich bei der Feuerwehr arbeiten, und andere, die dies nebenberuflich, also zusätzlich zu ihrem Hauptberuf, tun. Sie alle haben jedoch eine spezielle Flughafen- und Flugzeugausbildung. Die häufigsten Einsätze haben Feuerwehrmänner am Flughafen in den Gebäuden und auf den Straßen des Flughafens. Sie helfen aber auch, wenn Flugzeuge von der Start- oder Landebahn in die Wiese rutschen. Dann muss alles sehr schnell gehen, um die Bahn wieder frei zu bekommen.

FlughafenfeuerwehrfahrzeugUnterschiede zur „normalen“ Feuerwehr
Viele Fahrzeuge unterscheiden sich von denen der normalen Berufsfeuerwehr. Sie sind speziell für den Einsatz am Flughafen geeignet. So kann ein großes Flugfeldlöschfahrzeug trotz seiner 40 Tonnen Gewicht bis zu 120 Stundenkilometer schnell sein und viel mehr Wasser und Löschschaum als ein normales Löschfahrzeug transportieren. Da Großeinsätze am Flughafen eher selten sind, üben die Feuerwehrmänner regelmäßig den Ernstfall. Dabei wird beispielsweise der Brand eines Flugzeugs simuliert. Ziel dieser Notfallübung ist es, Abläufe zu trainieren und immer wieder zu verbessern.

Die ICAO (International Civil Aviation Organisation) schreibt vor, dass die Flughafenfeuerwehren im Notfall in zwei Minuten mit dem ersten Fahrzeug am Flugzeug sein sollen und innerhalb von drei Minuten mit allen Fahrzeugen am Einsatzort sein müssen. Deshalb gibt es an vielen Flughäfen mehrere Feuerwachen.

Übrigens: Jede Flughafenfeuerwehr hat rund um die Uhr Dienst. Die Feuerwehrleute arbeiten also im Schichtbetrieb.

Diese Website benutzt Cookies, um das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen.

Ok, verstanden Mehr erfahren