Norwegen – Oslo

Smilo in Norwegen

Smilo fliegt gerade in die norwegische Hauptstadt Oslo, als er sich an etwas erinnert: „Norwegen liegt im Norden nah am Polarkreis. Das bedeutet, im Sommer geht die Sonne nicht unter und im Winter herrscht den ganzen Tag Dämmerung, es wird also gar nicht richtig hell.“ Aufgeregt freut er sich: „Das heißt, es bleibt immer hell, weil wir jetzt Sommer haben!“

In Oslo angekommen, beginnt seine Entdeckungstour im Nobelpreismuseum. Dort werden Kinder auf eine Mission geschickt und müssen einen Fall lösen. „Ab jetzt könnt ihr mich Agent Smilo nennen!“, ruft Smilo stolz, denn er hat seinen Fall gelöst und einen offiziellen Agentenausweis erhalten.

„Unglaublich, wie viele Menschen versucht haben, in der Welt Frieden zu stiften!“, wundert sich Smilo später. „Jetzt weiß ich, dass der Friedensnobelpreis seit 1901 jedes Jahr in Oslo verliehen wird und nach seinem Erfinder Alfred Nobel benannt wurde. Wenn man den bekommt, kann man mächtig stolz auf sich sein!“

Am nächsten Morgen erkundet Smilo Oslo vom Wasser aus. „Der Oslofjord stammt aus der letzten Eiszeit und ist 120 Kilometer lang“, liest er in seinem Reiseführer. Mit der Fähre geht es vom Rathaus-Anleger rüber zur Museumsinsel Bygdoy. Dort gibt es vier Museen, in denen er spannende Geschichten von norwegischen Expeditionen hört und sogar drei echte Wikingerschiffe sieht.

Am Abend kann Smilo seine Augen kaum noch offen halten, so viel hat er gelernt und entdeckt. Und obwohl es draußen noch hell ist, schläft er an diesem Abend schnell ein. „God natt. Gute Nacht!“, flüstert er noch, dann schläft er schon tief und fest.

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