Die Geschichte des Fliegens – So fing alles an

Otto Lilienthal – der erste Flieger der Welt

Träumst du auch manchmal davon, fliegen zu können? Dann geht es dir wie vielen Menschen. Genau dieser Traum vom Fliegen brachte Otto Lilienthal dazu, unermüdlich zu forschen. Fast 20 Jahre lang beobachtete er die Vögel und studierte ihren Flug.

Ganz nach ihrem Vorbild bastelte er sich Flügel und begann, verschiedene Modelle zu bauen und auszuprobieren. Alles, was er herausfand, schrieb er in ein Buch – das erste wichtige Buch über die Kunst des Fliegens. 2.000 Flugversuche startete Lilienthal und 1891 gelang ihm schließlich sein erster Flug. Damit wurde ein großer Traum der Menschheit wahr. Als Erster flog er über größere Strecken im Gleitflug. Mit seinen verschiedenen Apparaten schaffte er es bis zu 250 Meter weit.

Die Brüder Wright – die Pioniere des Motorflugs

Den ersten offiziellen Motorflug der Welt schafften 1903 die Brüder Orville und Wilbur Wright. Auch sie faszinierte die Vorstellung, über den Wolken zu fliegen. Deshalb griffen sie auf die Versuche von Otto Lilienthal zurück. So gelang es ihnen nach viel Tüftelei, 59 Sekunden lang und 260 Meter weit in der Luft zu fliegen. Damals war das eine Sensation! Der Propeller ihres Flugzeugs wurde noch über eine Fahrradkette von einem kleinen Motor angetrieben. Nur wenige Jahre später umrundeten sie mit einem Motorflugzeug die Freiheitsstatue in New York. In Deutschland gründeten die Brüder Wright 1909 bei Berlin ihre eigene Firma und läuteten so das Zeitalter des Motorflugs bei uns ein.

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